Haywire (2011)

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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Was ist „Haywire“? Ein Agenten-Spionage-Thriller? Ein Haudrauf-Film? Ein 70s to the 80s Movie? „Haywire“ ist irgendwie alles ein wenig. Bei meiner Filmkritik im März kam ich zu folgendem Schluss:

Irgendwie ist “Haywire” gut, irgendwie aber auch nicht. Ein klassischer “passt schon”-Film.

An dieser Meinung hat sich auch nach der zweiten Sichtung nicht viel geändert. Es liegt vor allem an der Hauptdarstellerin Gina Carano, die zwar kräftig austeilen kann, dafür aber nicht ins Schauspielgewerbe gehört. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Kampfszenen wieder einmal extrem gut gefallen haben. Keine Wackelkamera und vor allem der Kampf im Hotelzimmer mit Michael Fassbender ist unglaublich gut, hart und zuweilen auch realistisch.

„Haywire“ ist eine Art guter B-Movie und irgendwie schon zu empfehlen. Man sieht einen Haufen Stars im Sekundentakt an Gina Carano vorbeischauspielern, wohingegen sie bis zum Ende damit beschäftigt ist, den korrekten Gesichtsausdruck für die Szene vom Anfang zu finden. Spaß macht der Film allemal und deshalb sind 3,5 Sterne auch voll ok!

Bild

Der Film arbeitet mit unzähligen Filtern, die sich oft negativ auf das Bild, vor allem die Bildschärfe, auswirken. So ist die allgemeine Bildschärfe zwar gut, aber nur selten großartig. Zumindest hat die Scheibe einige Momente, in denen sie ihre Muskeln spielen lassen darf.

Eine Kleinigkeit, die mir noch aufgefallen ist, man aber als unwichtig erachten könnte, das ist eine Art Muster, das sich, vermutlich durch den jeweiligen Filtereinsatz, über manch eine Szenen legt. Stören wird das aber nur all jene, die sich wirklich an jeder Kleinigkeit aufhängen.

Ton

Während des Films habe ich vorsichtshalber eine andere Blu-ray eingelegt, um zu testen, ob meine Surround-Anlage, bzw. die hinteren Boxen, noch funktionieren. Dem war tatsächlich so. Ergo: „Haywire“ setzt so selten auf einen ansprechenden Surround-Klang, dass man fast meinen könnte, man würde sich eine Stereo-Spur anhören. Selbst der Soundtrack ertönt nur aus den vorderen Boxen. Ein klares Plus allerdings ist das Lautstärkeverhältnis zwischen Action, Soundtrack und Stimmen. Hier passt alles und man muss zu keiner Zeit am Lautstärkeknopf spielen. Auch die Verständlichkeit und der Klang an sich sind sehr gut.

Extras

Die Extras liegen leider nur in SD vor und sehen dementsprechend mittelmäßig aus. Dafür hat es aber zumindest das Kampftraining von Gina Carano in sich. Dieses erklärt sogar ausführlich, wie der Regisseur darauf kam, eine MMA-Kämpferin als Hauptdarstellerin zu verpflichten. Auch „Die Männer in Haywire“ ist sehenswert und lässt alle außer Michael Douglas zu Wort kommen. Dazu gesellen sich diverse Trailer und ein mickriges Menü.

Fazit

„Haywire“ wartet auf mit Stars, Stars und Gina Carano. Zwar ist nicht nur sie daran schuld, dass der Film nicht besser ist, sie trägt aber bedeutend dazu bei. Die Blu-ray besitzt ein gutes Bild, einen 5.1-Stereo-Ton und ein paar nette Extras. Kaufempfehlung? Für Fans des Films ja, da das Bild wirklich zu überzeugen weiß.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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