Ghost Rider: Spirit of Vengeance (2011)

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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Zuerst einmal: Der 1. Ghost Rider-Film mit Nicolas Cage war nicht schlecht, nein, ich fand ihn bis auf das Ende sogar richtig gut! Allerdings war das Geschrei der Menge so groß, dass man einen marginalen Neustart wagen musste. Also nix wie her mit einem (zwei) neuen Regisseur(en), einem comichafteren Drehbuch und natürlich wieder Nicolas Cage. Ob sich der Aufwand gelohnt hat und wie die Blu-ray abschneidet, lest ihr jetzt.

Filmkritik

„Ghost Rider: Spirit of Vengeance“ lässt sich mit wenigen Begriffen beschreiben:

  • Action
  • flach
  • Action
  • Effekte
  • … und Action

Der „Neustart“ besteht zum größten Teil aus hirnlosen Actionszenen, die wenigstens gut gemacht sind und durch ihren Comiclook zumindest eine kleine Zielgruppe ansprechen dürften. Abseits davon ist die Story einfach nur flach und sinnlos. Johnny Blaze muss den Sohn Satans finden und beschützen, darf endlich den Ghost Rider ablegen und wird zum Ende hin dann doch wieder der Ghost Rider. Mit diesen paar Worten ist der Inhalt des Films tatsächlich schon erzählt. Alles was sonst so an Dialogen und Szenen zwischen den feurigen Actionparts abgespult wird, wirkt reichlich verzweifelt. Auch Nicolas Cage hat schon einmal besser gespielt. Mit seinen kurzen Haaren im 1. Ghost Rider passte er weitaus besser zum Image des Johnny Blaze. Zudem spielte er dort noch nicht gar so übertrieben und damit glaubhafter. In „Ghost Rider: Spirit of Vengeance“ lässt er all das raus, was eigentlich keiner mehr sehen will. Furchtbare Grimassen und extrem wenig Einsatz. Doch auch die anderen Darsteller bekleckern sich nicht mit Ruhm und wissen beständig zu langweilen.

Sagte ich eigentlich schon, dass die Action relativ gut, aber irgendwie immer das gleiche ist? Na egal. „Ghost Rider: Spirit of Vengeance“ ist eine misslungene Fortsetzung, die einfach zu viel (falsches) gewagt und damit verloren hat. Da helfen auch die eingestreuten Comic-Szenen, der neue Look oder der höhere Grad an Gewalt nichts mehr.

Bild

Getestet habe ich das Bild der 2D-Fassung und bin schlichtweg begeistert. Es ist extrem farbenreich, bietet starke Kontraste, ist unglaublich scharf und beeindruckt mit einem gelungenen Schwarzwert. Die Bildschärfe führt allerdings auch dazu, dass einem die etwas weniger gelungenen CGI-Effekte im Film besser auffallen.

Kurz und knackig: Super!

Ton

Auch der Ton ist grandios. Wenn der Ghost Rider seine Ketten schwingt, dann im ganzen Raum. Der Subwoofer hat ständig zu tun und die sinnlosen Wortgefechte sind zu jeder Zeit absolut klar. Auch hier kann ich nichts aussetzen und werfe die Disc auf meine Referenz-Liste in Sachen Ton.

Extras

Bei den Extras habe ich nur die Making Of’s gesichtet, weswegen es keine Sterne-Wertung dafür gibt. Interessant am Making of ist vor allem der erste Part, in dem jeder erzählt, wie wichtig es doch war, den Neustart zu riskieren und wie großartig der Film geworden ist. Ebenso beruft sich aber jeder auf den ersten Film, der trotz Buh-Rufen toll gewesen ist. Ein Wendecover ist übrigens auch mit von der Partie!

Fazit

„Ghost Rider: Spirit of Vengeance“ = Waste of time? Nicht ganz, aber fast. Wer den Ghost Rider sehen will, sollte unbedingt zum Original greifen! Wer allerdings diesen Streifen schon im Kino grandios fand, kann bedenkenlos zu dieser Blu-ray greifen. Technisch ist das gute Stück nämlich eine Wucht!

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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